#Bleibt zu Hause

Reinigung in Zeiten von Corona


Symbolbild Coronavirus

Nachdem sich das Corona-Virus in Europa und besonders in Deutschland weiter ausbreitet und die Zahl der Erkrankten weiter ansteigt stellt sich die Frage, welche Maßnahmen im privaten und gewerblichen Raum bei der Reinigung notwendig sind. Reicht das bisher übliche Putzen weiterhin aus? Gerade wir als Gebäudereiniger sind im Moment sicher ein nicht ganz unwichtiges Glied, um den Virus an seiner Ausbreitung zu hindern. Um unseren Kunden als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Hygiene zur Verfügung zu stehen, gibt es hier einige wichtige Infos zum Thema.

Wie wird das Virus übertragen?

Laut Robert-Koch-Institut wird das Corona-Virus primär über Sekrete der Atemwege übertragen. Daher sind die Empfehlungen der Fachleute eindeutig und klar. Schutz vor einer Übertragung der Viren bietet eine gute Handhygiene, das Einhalten der Hust- und Nies-Etikette sowie der Vermeidung von Kontakt zu bereits an dem Virus erkrankten Personen. Ausführliche Anweisungen für das Handling Alltag als auch genaue Erläuterungen zum Coronavirus bietet das Robert-Koch-Institut auf seiner Webseite: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html.

 

Prävention

Um eine Ansteckung zu vermeiden beginnt die Prävention bereits beim Lüften der Räume. Nur regelmäßiges Stoßlüften senkt das Ansteckungsrisiko mit Viren. Denn die Zahl der Viren steigt in geschlossenen Räumen deutlich an. Zusätzlich hilft ein gutes Raumklima Mund- und Nasenschleimhäute vor der Austrocknung zu schützen. Dadurch kann das Ansteckungsrisiko gesenkt werden.

Büroräume gründlich und regelmäßig professionell reinigen

Um Mitarbeiter und Dienstleister im beruflichen Umfeld vor einer Infektion zu schützen, ist eine regelmäßige Unterhaltsreinigung durch Profis aus dem Gebäudereinigerhandwerk unerlässlich. Durch die hygienische Reinigung von Meetingräumen und Sanitären Anlagen lässt sich die Möglichkeit einer Infektion reduzieren. Dies betrifft nicht nur die Infektion durch das Corona-Virus, sondern auch Influenza oder bakterielle Erkrankungen. 

 

Ein sauberes Arbeitsumfeld und ausreichende Hygiene sorgen grundsätzlich für ein reduziertes Infektionsrisiko. Zudem sind grundsätzlich einfache Maßnahmen wie der Aushang von Merkblättern zur Handreinigung in den Waschräumen hilfreich, um Mitarbeiter und Kunden für den Infektionsschutz zu sensibilisieren. Zusätzlich sind Vorkehrungen bei der Reinigung und der Wäsche zur Prävention notwendig. So dürfen für Badezimmer und Küchen nur unterschiedliche Reinigungstextilien benutzt werden, um einer Keimverschleppung vorzubeugen. Außerdem sind Wischtextilien regelmäßig bei mindestens 60 Grad zu waschen oder zu wechseln.

 

Für Privaträume gilt: Da bisher davon ausgegangen wird, dass die Übertragung des Corona-Virus nur von Mensch zu Mensch erfolgt, und nicht über unbelebte Oberflächen, sind im privaten Bereich wie Wohnungen keine besonderen zusätzlichen Reinigungsmaßnahmen notwendig. Selbstverständlich ist aber auch in privaten Räumen grundsätzlich auf die Hygiene und Sauberkeit zu achten, denn sonst droht auch hier eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die üblichen Reinigungs- und Hygienemaßnahmen dürften laut Angaben der Behörden ausreichen. Wichtig ist außerdem zu beachten, dass der Einsatz von Desinfektionsmitteln eine gründliche herkömmliche Reinigung nicht ersetzt, da Desinfektionsmittel keinen Schmutz entfernen. Daher ist im privaten Bereich der Einsatz von Desinfektionsmitteln nur auf Anraten des Arztes oder der Behörden notwendig.


Was tun bei einer Infektion?

Anders stellt sich die Situation allerdings dar, wenn eine akute Infektion mit dem Virus vorliegt oder der Verdacht besteht, dass sich eine infizierte Person in den privaten Räumlichkeiten aufgehalten hat. In einem solchen Fall ist eine intensive Reinigung notwendig. Hierbei sind besonders häufig genutzte Oberflächen wie Türklinken, Waschbecken und Toiletten besonders gründlich zu reinigen. Da Viren nur durch alkoholhaltige Desinfektionsmittel abgetötet werden können, müssen hier die geeigneten Reinigungsmittelerwendet werden. In einem solchen Fall sind die Profis der Gebäudereinigung die richtigen Ansprechpartner. Das geschulte Fachpersonal weiß genau welche Reinigungs- und Desinfektionsmittel auf welchen Oberflächen angewendet werden können und müssen. Außerdem wissen sie wie eine Infektion mit dem Virus bei der Reinigung der Räumlichkeiten vermieden wird.

Welche Desinfektionsmittel eigenen sich?

Wenn Desinfektionsmittel im privaten oder öffentlichen Bereich wie Büros, Behörden oder Krankenhäusern angewendet werden, dann ist hierbei auf die Wirksamkeit zu achten. Gegen den Corona-Virus sind nur Mittel wirksam, die mit dem Wirkungsbereich "begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren), "begrenzt viruzid PLUS" oder "viruzid" bezeichnet werden. Weitere Empfehlungen zur Desinfektion und zu den Abläufen im Falle einer Infektion bietet das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html.
 

Einer Knappheit von Desinfektionsmitteln wirkt seit dieser Woche die Bundesregierung entgegen. Hierzu wurde ein grundsätzlicher Ausfuhrstopp für in Deutschland produzierte Desinfektionsmittel verhängt. Zusätzlich hat die Bundesregierung Desinfektionsmittel und Schutzkleidung geordert, die dann an Einrichtungen wie Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime verteilt werden, die einen besonderen Bedarf haben.

 
Quelle: https://www.gebaeudereiniger-online.de/berichte/Gebaeudereinigung-in-Zeiten-von-Corona-45.html